Wirkung auf Gesundheit

Foto von Gerd Altmann, pixabay.com

Die gesundheitsschädigende Wirkung durch Mobilfunkstrahlung scheint seit Jahrzehnten als gesichert zu gelten:

Prof. Dr. med. Karl Hecht, Mitglied der internationalen Kommission unabhängiger Wissenschaftler zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlungen, hat bereits 1996 die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder im Frequenzbereich 0 – 3 GHz auf den Menschen im Auftrag des Bundesministerium für Telekommunikation (Auftrag-Nr. 4131/630 402) anhand russischer Studien und Fachliteratur untersucht. Die Daten aus der Literaturrecherche waren für die deutschen Verhältnisse so erdrückend, dass der Bericht sofort im Archiv verschwand.

„Was aus der Literaturrecherche hervorging, dass nicht kurzzeitige Einflüsse wirken, sondern langzeitige. Frühestens wenn ein Gesunder bestrahlt worden, oder am Arbeitsplatz den Strahlen ausgesetzt war, dann traten frühestens nach drei Jahren, erste Symptome auf. Dann meistens erst nach 5 oder sogar nach 10 Jahren. Und diese Langzeitwirkung, die wird in den Forschungen heute kaum beachtet.“

Auszüge aus der Studie von Professor Hecht:

1. Für den Menschen und für alle Lebewesen auf unserem Planeten sind natürliche elektromagnetische Feldstrahlungen lebensnotwendig. Im Zuge der Evolution hat sich eine Synchronisationssymbiose zwischen der Schumannschen 10 Hz-Resonanz de geomagnetischen Felds und den bioelektrischen Wellen des Gehirns herausgebildet.

2. Natürliche EMF sind •die Schumann-Resonanz •das sichtbare Licht der Sonne •die Infrarotstrahlung der Sonne •kosmische Mikrowellen •kristalline Schwingungen der Elemente der Erdkruste, z. B. Silikate.

3. Natürliche EMF haben immer Sinuswellencharakter. Sie können sich durch eine außerordentliche Flexibilität den körperlichen Frequenzvariabilitäten anpassen.

4. Imitierte 10-Hz-Schuman-Resonanzen entsprechen den natürlichen Frequenzen. Sie sind das Grundprinzip der Magnetfeldtherapie.

5. Anthropogen (durch Menschen verursachte) technische EMF-Strahlungen entsprechen in keiner Weise den natürlichen, lebenswichtigen EMF-Frequenzen. Ihre genormte Starre erweist sich als Störfaktor für biologische variabel verlaufende Frequenzen.

6. Die Polarisation ist ein typisches Charakteristikum der anthropogenen technischen EMF-Strahlungen. Die natürliche EMF haben keine Polarisation.

7. Die 10-Hz-Pulsation der WLAN-EMF-Strahlung stellt Impulse und keine wellen-förmigen Frequenzen dar und ist daher ein erheblicher Störfaktor der sensiblen natürlichen bioelektrischen Frequenzen des Menschen.

8. Die 10-Hz-Pulsation der WLAN-EMF-Strahlung vermag bei permanenter Lang-zeitwirkung ein WLAN-EMF-Stressgedächtnis zu bilden. Das ist eine ungeheuerliche Gefahr für die menschliche Gesundheit, besonders für die Kinder. Die Ausstattung der Schulen mit WLAN-Systemen ist gesetzlich zu verbieten.

9. Aufgrund des heutigen und hier kurz dargelegten Erkenntnisstands ist es erforderlich, eine generelle Neufassung der Grenzwerte zu schaffen. Hierzu müssen die Wirkungen schwacher technischer EMF-Strahlungen und deren störend wirkenden Einflüsse (Stress, oxidativer Stress) sowie ihre Wirkungen auf die Frequenzen der Hirnfunktionen die Grundlage bilden, um wirklich einen Schutz durch den Grenzwert zu gewährleisten.

10. Die Ausrüstung unseres täglichen Lebens mit den verschiedensten Funksystemen muss sich unbedingt einer Zulassungskontrolle bezüglich ihrer Gesundheits- und lebensbedrohlichen Wirkungen unterziehen. So wie es zum Beispiel bei der Zulassung von Medizinprodukten der Fall ist.

11. Die Bundesärztekammer und Landesärztekammer sind zu verpflichten, den Ärzten in Fortbildungskursen den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand über die gesundheitsschädigenden Wirkungen von anthropogenen elektroma-gnetischen Strahlungen zu vermitteln.

12. Es sind Untersuchungen notwendig, um Interaktionen zwischen anthropogenen elektromagnetischen Strahlungen und Lärmwirkungen und Lichtverschmutzung zu verifizieren. (Quelle: Prof. Dr. med. Karl Hecht, ‚Welche Unterschiede bestehen für die menschliche Gesundheit bei Wirkungen des Schumann-10-Hz geomagnetischen Felds und bei Wirkung der 10-Hz-Pulsation der WLAN elektromagnetischen Strahlungen?‘)

Foto aus vorab genannter Studie von Prof. Dr. Karl Hecht

In verschiedenen Appellen von Wissenschaftlern wurde eindringlich auf die gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks hingewiesen und ein EU-Briefing vom Frühjahr 2020 kam zu dem Ergebnis: Aufgrund des Forschungsstandes sollte 5G nicht eingeführt werden.

Prof. James C. Lin (University of Illinois) nimmt in dem Artikel „Die Bedeutung von Primärtumoren in der NTP-Studie zur Langzeitexposition von Ratten gegenüber Mobilfunkstrahlung“ (2019) zu den Ergebnissen der NTP-Studie (USA) und der Ramazzini-Studie (Italien) Stellung. Fazit: „Es ist an der Zeit, dass die IARC ihre frühere auf epidemiologischen Ergebnissen beruhende Einstufung zur Exposition hochfrequenter elektromagnetischer Felder im Hinblick auf deren Karzinogenität für den Menschen verschärft(…)“

2019 richtete die Umweltärztin Barbara Dohmen einen offenen Brief an den Präsidenten der Bundesnetzagentur mit alarmierendem Inhalt: ‚Als Ärztin ist es mir vollkommen unbegreiflich, dass die oberste Priorität einer Bundesbehörde nicht der Gesunderhaltung aller Bürger, insbesondere der nächsten Generation gilt, sondern auf Prestige und Profit ausgerichtet ist. Ich bitte Sie daher sehr eindringlich, eine andere Sichtweise anzunehmen, die Leben und Gesundheit der Ihnen anvertrauten Menschen und Umwelt als das absolut Wertvollste hochhält! Wenn Sie hingegen den verhängnisvollen Auswirkungen dieser krankmachenden Kommunikationstechnologie morgen Tor und Tür öffnen, indem Sie unseren Äther an eine alles durchdringende Technologie verscherbeln, wird das Leiden von Mensch und Natur zukünftig gewaltige Ausmaße annehmen und sich auf unsere gesamte Mitwelt und auf alle nachfolgenden Generationen dramatisch auswirken!‘.

Dr. Dominique Belpomme, Professor für Onkologie an der Universität Paris-Descartes und Präsident der französischen Vereinigung zur Erforschung der Krebsbehandlung. Seit 2008 hat das medizinische Team von Dr. Belpomme viele hundert europäische Patienten untersucht, die an einem elektromagnetischen Intoleranzsyndrom leiden. Das Team hat EHS-Diagnosemethoden entwickelt, die auf Blutuntersuchungen und speziellen Gehirnscans (gepulste DopplerEchographie) basieren. Ihre Forschung zeigt mehrere Anomalien in Blut und Gewebe. Mindestens 30% der EHS-Patienten haben einen hohen Histaminspiegel, was auf schwere allergische Reaktionen hinweist. 50% weisen übermäßige Stressproteine auf, 30% weisen Antikörper und Proteine auf, die sowohl in den Bereichen, in denen Alzheimer beginnt, verräterische Anzeichen sowohl für einen Thermoschock als auch für mögliche Hirnschäden sind. Die meisten haben einen niedrigen Melatoninspiegel (ein entscheidendes Anti-Krebs-Hormon).

Selbst die Bundesregierung schreibt: „Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet rasant voran. Dies wird zu einer starken Zunahme der drahtlosen Kommunikation insgesamt, mit vermehrtem Einsatz elektromagnetischer Felder und damit auch zu einer insgesamt höheren Belastung der Bevölkerung führen.“